Selbst- digitalisierung

1st Dec, 2015

Als Digitalagentur digitalisieren wir alles. Selbst die unwichtigen Sachen. Was dabei rauskommt, kann sich sehen lassen – wir sind stolz auf unser neues digitales Konfischild! Bisher lief das in etwa so: Besuch kommt, Konfi wird belegt, das kleine Pappschild an der Tür wird herumgedreht, somit weiß jeder: "Aha, Konfi ist belegt”. Das war die Idee. Aber wie das so geht im täglichen Konfi-Running – irgendwann wurde das Schild dann nicht wieder zurückgedreht, was oft für einige Verwirrung sorgte. Schilder aus Pappe sind also ganz schlecht und von gestern. Also sagten wir uns: Wir machen das jetzt mal ordentlich: Die Vorüberlegungen waren recht einfach. Der Vorteil ist bei uns, dass beide Konferenzräume nebeneinanderliegen. Umso besser, denn damit reicht ein Schild für beide Konfis. Wenn der Konfi belegt ist, sollte das ablesbar sein, am besten irgendwie leuchtend oder so. Ob überhaupt Jemand im Konfi ist, bekommt man mit Bewegungsmeldern ganz prima raus. Dann braucht man noch diverse Meter Kabel, bissel tüdeln und – achso ja – ein Arduino Nano als Gehirn für das ganze. Außerdem natürlich eine Batterie und was zum ein- und ausschalten. Zusammengebaut war das schnell. Dann nur noch Draht legen, Stecker and die Kabel löten, testen, und – Mist! wär ja auch zu schön gewesen, wenn gleich beim ersten Anlauf alles geklappt hätte. Blöd, dass in den Kabelkanälen schon alles voll mit Ethernet ist. Also kurzerhand abgeschirmtes Kabel bestellt, nachgezogen und siehe da, es klappt. Peferkt!